– Präambel

Tobias-Stiftung Präambel

Tobias-StiftungAuszüge aus der Präambel, seit  Mai / Juni Gründungsjahr 2002 mit Ergänzungen um das Wissen   einer wachsenden Achtsamkeit und Bereitschaft zum Umdenken und Umlenken, aus den Folgejahren.

Die (soziale) Notlage vieler Menschen tritt immer stärker zu Tage. Allgemeiner Leistungsdruck bereits in der Schule für Lehrer und Schüler ist, trotz engagierter Bildungskonzepte, ein großes gesellschaftliches Thema.
Anm.: allgegenwärtige Themen in Schule und Gesellschaft,  wie ADS/ ADHS / ADD  einerseits sowie Stress und in Folge => burn out / Burnout-Syndrom – forderten radikal unser gesellschaftliches Umdenken.

Aufmerksamkeitsdefizite und Hyperaktivität zeigen sich erfahrungsgemäß im Spannungsfeld von Über- und Unterforderung des individuellen Leistungsprofils. Genetische Faktoren, Kostitution und Konditionierungen werden dabei immer wieder diskutiert, indem sich gleichermaßen Teilleistungsschwächen wie auch Hochbegabungen abzeichnen. Bereits schon im Kleinkindalter ist es hierbei ein Hauptmerkmal, dass intellektuelle, konzeptionelle Kurzzeit- und Langzeitgedächtnisinhalte vordergründig nach emotionalen Kriterien aufbereitet werden. Strukturelle Elemente, wie Zeitpläne, Regeln werden fast ausschließlich über empathische Verknüpfung realisiert. Hierbei kann und muß es soziale Unterstützung geben für Betroffene. (c) 2002 B.R.

Wp.: Ein Burnout-Syndrom (englisch (to) burn out: „ausbrennen“) bzw. Ausgebranntsein ist ein Zustand ausgesprochener emotionaler Erschöpfung mit reduzierter Leistungsfähigkeit. Es kann als Endzustand einer Entwicklungslinie bezeichnet werden, die mit idealistischer Begeisterung beginnt und über frustrierende Erlebnisse zu Desillusionierung und Apathie, psychosomatischen Erkrankungen und Depression oder Aggressivität und einer erhöhten Suchtgefährdung führt.[1] (…) Es handelt sich um eine körperliche, emotionale und geistige Erschöpfung aufgrund beruflicher Überlastung. Diese wird meist durch Stress ausgelöst, der aufgrund verminderter Belastbarkeit nicht bewältigt werden kann.[2]

Moderne Diagnosen – wie ADD / ADH-Syndrom … / oder Burnout-Syndrom entstehen erfahrungsgemäß aus Einzelsymptomen, die  lange, d.h. oft zu lange unerkannt ein Eigenleben führen. Eine längst überfällige Synthese aus schulmedizinischer Versorgung, alternativer Medizin, Naturheilkunde und zeitnahe angewandter psychologischer und sozialpädagogischer Begleitung stärkt die individuelle Achtsamkeit und zivile Mitverantwortung.

Tobias-StiftungWir stehen vor der Herausforderung in unserem Kulturkreis und natürlich weit darüber hinaus – zwischenmenschliche Beziehungen aus dem Leid des voneinander Getrenntseins zu befreien. Sofern jedes Anderssein von jungen Menschen bereits im Schulalltag suspekt erscheint, ernten wir damit Ausgrenzungstendenzen bzw. züchten Überanpassungserwartungen. Und dies lässt manche Brennpunkte entstehen sowie die Gesellschaft verarmen – an ethischen Werten, Zivilcourage, Sozialkompetenz und auch an Kreativität. 😉

Vordergründige Konkurrenzbestrebungen, Ansporn zu achtlosem Konsumverhalten führen direkt  zu  Verlusten unserer Ressourcen und in gesellschaftliche Abwärtsspiralen, insbesondere für jene, die dabei den Bildungsweg versäumen. Das wurde zur traurigen Gewissheit, spätestens seit der Jahrtausendwende.

Armut in unserem Kulturkreis

– ist lediglich der Reichtum, den wir versäumen sinnvoll zu gestalten.

Tobias-Stiftung Kinderfonds

§ 1 Name, Rechtsstand

Die Stiftung führt den Namen TOBIAS – STIFTUNG – zur Förderung der natürlichen, individuellen Begabungen sowie besonderer Begabungen und Hochbegabungen von Kindern und Jugendlichen (nachfolgend TOBIAS – STIFTUNG genannt). Sie ist eine unselbständige Stiftung. Als Treuhänder wird sie verwaltet von  „Stiftung Kinderfonds“, einer rechtsfähigen öffentlichen Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in München.

§ 2 Stiftungszweck

(1) Die Stiftung hat den Zweck, Kindern und Jugendlichen in akuten Notlagen – unabhängig von Nationalität, sozialem Stand oder Religion – zu helfen und dazu beizutragen, dass sich die Situation von Kindern und Jugendlichen langfristig verbessert. Die Stiftung verfolgt damit ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige
und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts “Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung (AO) und ist selbstlos tätig.

(2) Der Stiftungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:

  • die finanzielle Unterstützung von Hilfsprojekten für Kinder wie beispielsweise Kinderheime, Internate, Beratungsstellen. Bei der Projektförderung in Deutschland werden Einrichtungen bedacht, die selbst als gemeinnützig bzw. mildtätig anerkannt sind. Bei der Förderung von Projekten im Ausland bedient sich die Stiftung Hilfspersonen.
  • oder die Durchführung eigener Hilfsmaßnahmen wie beispielsweise Kinderfreizeiten, Kinderprojektgruppen, auch im Sinne gemeinsam geförderter Eltern-, Lehrer-, Erziehertrainings.
  • oder durch die direkte finanzielle Unterstützung von Kindern bzw. deren Familien, die aufgrund ihrer seelischen, körperlichen oder finanziellen Situation auf  Hilfe angewiesen sind.

big_26701336_0_150-85(3) Die Stiftung kann dazu anderen, ebenfalls steuerbegünstigten Körperschaften, Anstalten oder Stiftungen oder einer geeigneten öffentlichen Behörde finanzielle oder sachliche Mittel zur Verfügung stellen, wenn diese Stellen mit den Mitteln Maßnahmen nach Abs. 2 fördern.